Schwerpunktstudie "Förderstrukturen in der Grundlagenforschung und ihre Auswirkungen auf die Forschung"

Ansprechpartner:

Für fachliche Rückfragen steht Ihnen Herr Dr. Jano Costard zur Verfügung.

Fragen zum Ausschreibungsverfahren richten Sie bitte an Frau Antje Michna.

 

Art der Vergabe: 

Wettbewerblicher Dialog mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb

Der wettbewerbliche Dialog findet bei Verfahren Anwendung, in denen eine Konkretisierung der zu erbringenden Leistung noch aussteht und erst in den Dialogphasen ausgearbeitet werden kann. Der Dialog ist demnach eine Art „Vorverfahren zur Bestimmung des Auftragsgegenstandes“. 

Der Vorteil für Bewerber besteht darin, nicht bereits vorab ein finales Angebot erarbeiten zu müssen. Erst nach erfolgter Konkretisierung des Auftragsgegenstandes erfolgt die Aufforderung zur Angebotsabgabe. Dies erspart den Bewerbern erheblichen Investitionsaufwand. Gleichzeitig senkt der wettbewerbliche Dialog das Risiko, mit den inhaltlichen Schwerpunktsetzungen eines Angebots nicht den Vorstellungen des Auftraggebers zu entsprechen.

Der vorgeschaltete Teilnahmewettbewerb dient dazu, die Eignungsvoraussetzungen der Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit bei den Bewerbern zu ermitteln und entsprechende Nachweise von ihnen zu verlangen. Der Teilnahmewettbewerb schließt ab mit einer Überprüfung der Eignung der Bewerber und mit der Auswahl derjenigen Bewerber durch die Expertenkommission Forschung und Innovation, die am anschließenden Dialogverfahren teilnehmen sollen. 

 

Art und Umfang der Leistung:

Die EFI beabsichtigt im Rahmen eines wettbewerblichen Dialogs mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb den Auftrag "Förderstrukturen in der Grundlagenforschung und ihre Auswirkungen auf die Forschung" zu vergeben. Die vorläufige und im Lauf des Verfahrens zu konkretisierende Aufgabenbeschreibung findet sich im Projektmemorandum.

Abgabetermin der Studie ist der  31.08.2018.

Die maximale Obergrenze der Studie liegt bei 60.000 Euro netto zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.

 

Ablauf der Bewerbungsfrist:

Die Bewerbung zur Teilnahme am Dialogverfahren muss bis zum 29.12.2017, 12:00 Uhr in der Geschäftsstelle der Expertenkommission Forschung und Innovation eingegangen sein.

Bewerber haben die Möglichkeit, bis zum 19.12.2017 schriftlich (per Mail) Fragen zu den Inhalten der Ausschreibung und dem Verfahren einzureichen. Telefonische Anfragen werden nicht beantwortet Der Auftraggeber sendet Antworten anonymisiert an alle Bewerber.

Der verschlossene Umschlag muss wie folgt beschriftet sein:

Nicht öffnen - enthält Bewerbung zur Teilnahme am wettbewerblichen Dialogverfahren  "Förderstrukturen in der Grundlagenforschung und ihre Auswirkungen auf die Forschung"

Expertenkommission Forschung und Innovation 
Geschäftsstelle
Stifterverband für die deutsche Wissenschaft
Pariser Platz 6
10117 Berlin

Die Bewerbungsunterlagen finden Sie im Anhang dieses Textes.

 

Teilnahmewettbewerb

Der Auftraggeber prüft zunächst ausschließlich die Eignung anhand von Nachweisen zur Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Bewerber. Dabei sind die folgenden Kriterien relevant: 

  • Persönliche Lage des Bewerbers
  • Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
  • Technische Leistungsfähigkeit

 

Die erforderlichen Bewerbungsunterlagen sind im Anhang dieses Textes aufgeführt.

Es erfolgt eine Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Teilnahme am Dialogverfahren aufgefordert werden, gemäß der von den Bietern vorgelegten Referenzen.

Geplante Mindestzahl der Teilnehmer: 2, geplante Höchstzahl: 10

Die Aufforderung zur Teilnahme am Dialogverfahren erfolgt spätestens am 15.02.2018.

Erst nach Aufforderung zur Teilnahme erfolgt die Einreichung einer ersten Lösungsskizze für die vorläufige Aufgabenbeschreibung. Frist für die Einreichung ist der 16.03.2018

Bewerbungsunterlagen für den vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb:

Eignungsnachweise zur persönlichen Lage des Bewerbers:

 

Die vorstehend geforderten Erklärungen und Unterlagen sind von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen.

Eignungsnachweis zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit:

  • Aussagekräftige Bankauskunft (Bestätigung ausreichender Liquidität und Bonität für eine Studie der ausgeschriebenen Größenordnung durch ein Kreditinstitut oder einen Kreditversicherer).
  • aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder anderen Berufsregistern (Kopie)

 

Eignungsnachweise zur technischen Leistungsfähigkeit:

  • Nachweis von mindestens drei Referenzen über Leistungen, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind. 
  • Angaben über das zur Leitung und Aufsicht zur Verfügung stehende Personal einschließlich dessen Qualifikation (mind. vorgesehener Projektleiter und dessen Stellvertreter).



Folgende Unterlagen werden nach dem wettbewerblichen Dialog von der EFI für das finale Angebot zur Verfügung gestellt:


Finale Aufgabenbeschreibung

Kostenplan



Zuschlagskriterien nach dem wettbewerblichen Dialog:

Die Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots erfolgt auf der Grundlage des besten Preis-Leistungs-Verhältnisses. Neben dem Preis werden von der EFI die folgenden Kriterien berücksichtigt:   

  • Inhaltliche Qualität (Zweckmäßigkeit), Vollständigkeit, Strukturiertheit der konzeptionellen Herangehensweise, Eignung des methodischen Ansatzes
  • Zugänglichkeit des Angebots inkl. Klarheit der Darstellung des Zielverständnisses und Vorgehensweise, realistischer Zeit- und Kostenplan
  • Innovative Eigenschaften des Konzepts

 

Kosten:

Kosten für den Teilnahmewettbewerb und das anschließende Dialogverfahren werden nicht erstattet.

Änderungen und Ergänzungen an den Verdingungsunterlagen führen zum Ausschluss des Angebotes und dürfen nicht vorgenommen werden.